Bilder von der Radtour des Kirchenchors zum Johanneshof am 17.07.2010
Bilder von der Verabschiedung Frau Kaibels am 02. Mai 2010
Bilder vom Erdbeerbowle-Fest im Kirchenchor am 02. Juni 2010
Bilder vom gemeinsamen Abend mit dem katholischen Kirchenchor in St. Peter bei Zwiebelkuchen und neuem Wein am 12. Oktober 2009
Bilder vom Grillfest des Kirchenchors am 29. Juli 2009
Bilder von der Begrüßung Lorenzo Da Rios als neuer Leiter des Kirchenchors am 31.05.2009
Bilder vom Grillfest des Kirchenchors am 23. Juli 2008
Bilder vom Erdbeerbowle-Fest mit dem katholischen Kirchenchor am 11. Juni 2008
Bilder von der Radtour des Kirchenchors ins Elztal am 22.05.2008
Bilder vom Ausflug des Kirchenchors in den Harz im Mai 2008
Bilder vom Ausflug des Kirchenchors nach Ellwangen am 03. November 2007
Bilder von der Wanderung des Kirchenchors in der Pfalz am 27. Oktober 2007
Bilder vom Grillfest des Kirchenchors am 25. Juli 2007
Bilder von der Radtour des Kirchenchors nach Weinheim am 07. Juni 2007
Bilder vom Ausflug des Kirchenchors in den Schwarzwald am 21.10.2006
Bilder von einem gemütlichen Abend der beiden Kirchenchöre bei
Zwiebelkuchen und neuem Wein am 09.10.2006
Bilder von der Wanderung des Kirchenchors am 30.09.2006
Bilder vom Grillfest des Kirchenchors am 02. August 2006
Bilder von der Radtour des Kirchenchors im Neckartal am 15. Juni 2006
Bilder vom Ausflug des Kirchenchors nach Bamberg und in die
Fränkische Schweiz vom 30.09. bis 03.10.2005
Bilder von der
Radtour des Kirchenchors nach Neustadt an der Weinstraße am 26.05.2005
Bilder von Ehrungen im Kirchenchor am 24. April 2005
Bilder von der Wanderung des Kirchenchors am 23. Oktober
2004
Bilder vom Ausflug des Kirchenchors am 09. Oktober 2004
Bilder von der
Radtour des Kirchenchors im Juni 2004
Chorausflug 2008
Über das lange Wochenende am 1. Mai war der evangelische Kirchenchor Ilvesheim zu einem Kurzurlaub in den Harz gefahren. Fast 30 Sängerinnen und Sänger, Ehepartner und Gäste hatten sich früh auf den Weg zu einer ereignisreichen, vollgepackten Reise nach Mitteldeutschland gemacht. Bereits auf der Hinfahrt wurde Kulturprogramm geboten. In Ebergötzen wurde die Wilhelm-Busch-Mühle besichtigt, bei der bei dem einen oder anderen Kindheitserinnerungen wach wurden. Dann ging es weiter nach Halberstadt in Sachsen-Anhalt. Dort wurde zunächst noch der Domplatz und die Liebfrauen Kirche besucht, bevor Quartier in einem sehr schönen Hotel mit wechselvoller Geschichte bezogen wurde. Jeder Tag war gefüllt mit einem abwechslungsreichen Programm. Es blieb aber immer wieder Zeit für eigene Unternehmungen. Quedlinburg, Wernigerode und Goslar wurden jeweils in Stadtführungen erlaufen, ein Stückchen Bode-Tal erwandert. Aber auch an die älteren Teilnehmer war gedacht. Diese konnten sich teils den Fußmarsch sparen und alternativ Stadtrundfahrten machen oder gemütlich bei Kaffee und Kuchen den beginnenden Frühling genießen. Samstag Morgen wurde noch schnell ein Geburtstagständchen gesungen und dann ging es los zum Brocken. Höhepunkt der Reise war wohl die Fahrt mit der Brockenbahn. Bei strahlendem Sonnenschein drängten sich Hunderte von Menschen an den Bahnsteigen und in den Waggons. Sitzplätze waren Mangelware. Eine Stunde Fahrt durch den märchenhaften Wald - Fichten, moosbedeckte Sonnenfleckchen, karge Hänge mit fast versteinert wirkenden Wurzeln und Baumstümpfen. Stellenweise war sogar noch Schnee zu sehen. Und natürlich ein alter Zug mit Dampflok, Rauch und viel Geratter und Getöse. Da kam jeder auf seine Weise auf seine Kosten. Oben war der Frühling jedoch noch nicht angekommen und die Winterjacken leisteten gute Dienste.
Geburtstagskind Petra lud nach der Ankunft zum Aufwärmen sogleich zum Umtrunk ein und feierte mit den Chormitgliedern und Gästen auf dem Brockengipfel.
Weiter ging die Fahrt an diesem Tag zum Kloster Drübeck, welches ein ehemaliges Benediktinerinnenkloster ist. Dort nahmen einige an einer Abendandacht teil und lauschten der Liturgie.
Was bleibt ( außer vieler Photos ) von so einer Reise? Eindrücke und Einblicke in eine doch recht andere Welt. Seien es die vielen aufgehängten Hexen, die ähnlich unseren Kerweschlumpeln, überall an Bäumen und Balkonen im Ostharz für die Walpurgisnacht hingen, sei es ein Rückblick in den 2. Weltkrieg, der die Innenstadt von Halberstadt zerstört zurückließ ( sie blieb Brachland bis zur Wende ), aber dadurch jetzt die Chance auf einen Wiederaufbau auf den alten Straßenzügen bot. Fast jede Stadtführung begann mit der zahlenmäßigen Benennung des Einwohnerschwundes seit der Wende. Dies wirkt sich natürlich auch auf die Kirchengemeinden aus. So war der Sonntagsgottesdienst nicht wie erwartet im Dom von Halberstadt, sondern in der "Winterkirche" im Untergeschoß. Das Heizen der Kirchen ist teils gar nicht möglich oder schlicht zu teuer für die Gemeinden in den neuen Ländern.
Dank sei an dieser Stelle wieder mal den Organisatoren Familien Kegelmann und Kaibel gesagt. Sogar zwei Vortouren waren diesmal nötig gewesen alles genauestens zu erkunden. Eine perfekte Planung ist schon der halbe Ausflug. Wenn dann noch das Wetter mitspielt und die Gruppe harmonisch zusammenpasst, ist der ganze Ausflug gelungen. Und das war er.
Petra Moog und Ingrid Schmelcher
Musik verbindet - Ausflug des evangelischen Kirchenchors Ilvesheim
Am 3.11.2007 früh um sieben war es mal wieder soweit. Der Kirchenchor der evanglischen Gemeinde Ilvesheim, teilweise reichlich verschlafen und noch nicht singfreudig, ist zu seinem Jahresausflug aufgebrochen. Dieses mal ging es ins Hohenloher Land und zwar nach nach Ellwangen. Zuerst wurde die Wallfahrtskirche "Schönenberg" besichtigt, welche sehr idyllisch auf einer Anhöhe vor der Stadt liegt. Hier war das Kuriosum der "Kirche in der Kirche" zu finden, denn die ursprüngliche Kapelle war für den Neubau der Wallfahrtskirche nicht etwa abgerissen worden. Die Wallfahrtskirche wurde vielmehr um die Kapelle herum gebaut, so dass sich die Kapelle nun hinter dem Altar befindet und noch heute zu Stille und Gebet einlädt. Danach ging es hinunter in die Stadt zur evangelischen Stadtkirche und der katholischen Stiftskirche im Zentrum von Ellwangen. Diese beiden Kirchen sind auch bemerkenswert, denn sie sind zwar aneinander gebaut, der Durchgang war jedoch bis vor wenigen Jahren zugemauert. Erst 1999 wurde die Verbindungstür in einem ökumenischen Festgottesdienst wieder geöffnet. Nach dem Mittagessen in Espachweiler gab es die Möglichkeit Schloss Ellwangen zu besichtigen. Die meisten nutzten diesen Halt jedoch zu einem Spaziergang rund um den Schlossberg in herbstlich bunter Landschaft.
Das diesjährige Ausflugsziel des Chores war aber nicht allein der Landschaft wegen gewählt worden, sondern die Einlösung eines Versprechens.
Vor gut einem Jahr hatten mit sehr schweren Herzen die alteingesessenen Ilvesheimer Wilhelm und Margret Feuerstein, die lange Jahre im Chor mitgesungen hatte, Ilvesheim verlassen und sind aus Altergründen zu ihrer Tochter in die Nähe von Ellwangen gezogen. Diese zu besuchen war dem Chor ein Anliegen. Nachmittags, nach kurzer Probe im fahrenden Bus, war es dann soweit. Familie Feuerstein hat uns glücklich und sehr aufgeregt in ihrer neuen kleinen Wohnung im Seniorenstift in Gündelhardt empfangen. Frau Feuerstein sagte, dass sie zwei Wochen lang vor Vorfreude nicht hatte schlafen können. Bleibt nun zu hoffen, daß sie jetzt viele Wochen noch der Freude dieses Tages nachspüren kann. Das vorbereitete Ständchen wurde auf dem Flur und nochmals im Aufenthaltsraum für alle Mtbewohnner des Hauses gesungen. Das sich anschließende gesellige Beisammensein bot dann Gelegenheit für alle mit Familie Feuerstein zu plaudern. Der Abschied fiel nicht leicht, aber die Zeit drängte. Das Abendessen in Eppingen war bestellt.
Die Heimfahrt wurde nun inbesondere im hinteren Teil des Busses von nahezu unermüdlichen Sängerinnen und Sängern kurzweilig gestaltet.Auch der derzeit geprobte "Messias" wurde angestimmt. Spät erreichte der Bus wieder Ilvesheim, und nun huschten ziemlich müde Sängerinnen und Sänger durch die Nacht nach Hause.
Dank sei an dieser Stelle den Organisatoren des Ausfluges. Wie immer war alles perfekt vorbereitet.
(Ingrid Schmelcher)
Chorleiter: Niklas Sikner Chorobmann: Bernhard Ries
Zur Zeit hat der evangelische Kirchenchor 33 Sängerinnen und Sänger. Wer Freude am
Singen hat, ist bei uns herzlich willkommen. Die Chorprobe findet mittwochs um 20.00 Uhr im
Gemeindehaus der Martin-Luther-Kirche statt.
Schon vor dem 2. Weltkrieg gab es in der Evangelischen Kirchengemeinde Ilvesheim einen
Chor unter der Leitung von Frau Oberlehrerin Irene Schleich. Leider konnte der Chor während des Krieges nicht weitergeführt werden.
Nach Kriegsende bemühte sich der damalige Pfarrer Philipp um die Wiederaufnahme der
Chorarbeit. Es gelang ihm, den jungen Lehrer an der Blindenschule, Herrn Günter Koban, als
Chorleiter zu gewinnen. Fast 2 Jahrzehnte lang hat er treu, gewissenhaft und erfolgreich sein
Amt ausgeführt.
Ende 1964 gab Herr Koban den Chor ab. Im Januar 1965 war der damalige Organist, Herr
Dieter Kegelmann, bereit, den Chor zu übernehmen. Seit Oktober 2008 leitet Herr Lorenzo Da Rio den Chor, nachdem Herr Kegelmann aus Altersgründen zurückgetreten ist.
Seine Aufgaben sieht der Chor vor allem in der
Mitgestaltung der Gottesdienste und kirchlicher Feste. Außerdem werden auch immer wieder
größere Werke (Kantaten, Oratorien, Passionen, Messen und Motetten) aufgeführt.
Neben der musikalischen Arbeit hat auch die Geselligkeit (Ausflüge, Wandertage, Radtouren,
Grillfeste usw.) ihren festen Platz.